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AI.Society: Robotik- und KI-Anwendungen der Zukunft

Ob Produktion, Verkehr, Medizin, Service oder Haushalt: Robotik und Künstliche Intelligenz haben unser privates, berufliches und gesellschaftliches Leben grundlegend verändert – und werden dies auch weiterhin tun. Auf welche Bereiche wird sich der Einsatz innovativer Technologien besonders auswirken? Von welchen neuen Anwendungen werden wir zukünftig profitieren? Die digitale Ausstellung AI.Society präsentiert rund 30 spannende Praxisbeispiele – mit Fokus auf Gesundheit und Mobilität . Die Akteure? Entwickler und Forscher verschiedener Lehrstühle der Technischen Universität München sowie ausgezeichnete Start-ups und namhafte Partner in den Bereichen Robotik und KI aus dem Großraum München.

Neben konkreten Anwendungen für die Arbeitswelt, dem Gesundheitswesen und der Mobilität beleuchtet die AI.Society auch ethische Fragestellungen. Denn wie jeder gesellschaftliche Wandel bergen Robotik und KI nicht nur Chancen, sondern neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist die konstruktive Gestaltung eines solchen Transformationsprozesses.

Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft entwickeln gemeinsam Visionen und konkrete Ansätze, wie Robotik und KI für eine lebenswerte Zukunft genutzt werden können. Eine Zukunft, die nach wie vor menschenzentriert bleibt. Und für Robotik und KI einen technologischen Fortschritt bedeutet, der die Gesellschaft mit einbezieht.

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Die digitale Ausstellung

Rund 30 Demonstrationen aus dem Umfeld der Technischen Universität München und der Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) der TUM, sowie ausgewählte Start-ups gestalten auf der digitalen Plattform der automatica sprint ihren eigenen Brandroom. Neben Informationen zu den jeweiligen teams werden Projekte mit einem rund 2-minütigen Video vorgestellt.

Dialog gewünscht? Per Video- oder Sprachchat können Sie ganz einfach mit den Forschern und Entwicklern in Kontakt treten, um weiterführende Fragen zum Projekt zu stellen oder sich über eine mögliche Zusammenarbeit auszutauschen.

Die Live-Demonstrationen

Als kongeniale Ergänzung zur digitalen Ausstellung in den Brandrooms finden am 23. Und 24. Juni verschiedene Company Sessions statt: jeweils 20-minütige live Demonstrationen gewähren einen faszinierenden Einblick in die aktuelle Forschung und Realszenarien zu den Themen Zukunft der Arbeit, Zukunft der Gesundheit und Zukunft der Mobilität.

Die Fokusthemen

1. Arbeit

Nichts hat den Arbeitsbereich stärker beeinflusst und verändert als die Entwicklung neuer Maschinen und Produktionsmittel. Doch inzwischen hat ein Umdenken stattgefunden. Die Forschungsexperten der TUM verfolgen in ihrer Vision der Fabrik der Zukunft einen anderen Ansatz: den menschenzentrierten. Es geht also nicht darum, den Menschen durch Technik zu ersetzen oder zu entmündigen, sondern darum, seine Fähigkeiten zu stärken, sein handwerkliches Geschick zu erweitern und eine sichere Arbeitsumgebung zu schaffen.

Was dazu beiträgt? Lösungen, die menschliche Fähigkeiten bestmöglich nachahmen und kombinieren. Die dank Robotik und KI an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können. Und zuverlässig die Optimierung von Produktionsprozessen ermöglichen. Wie die intelligente Software von Luminovo, die manuelle Abläufe sowohl innerhalb der Elektronikfertiger als auch zwischen Produktentwicklern und Elektronikfertigern digitalisiert, um Entwicklungs- und Beschaffungsprozesse in der Hardware-Wertschöpfungskette zu vereinfachen. Oder Lösungen von Roboception, die auf 3D Wahrnehmungen und angewandte Software/-KI setzen und jedem robotischen System die Möglichkeit geben, seine Umgebung in Echtzeit zu erfassen und zu analysieren sowie Aktionen zu planen und auszuführen – beispielsweise das Greifen und Platzieren von Objekten. Die Vision: eine Fertigungslinie, bei der die Produktion dank des engen Zusammenspiels von Mensch und Roboter flexibel auf Veränderungen reagieren kann.

Ob einfache und sichere Mensch-Roboter-Interaktion, 3D-Navigation, Item Picking, hochsensible Sensorik oder taktiles Greifen: AI.Society zeigt Initiativen, die sich mit den diversen Schlüsselkomponenten und -ansätzen in den Bereichen industrielle Automatisierung, Logistik, Montage und Fertigungsprozesse befassen – und für viele neue Impulse sorgen.

2. Gesundheit

Vom digitalen Krankenhaus bis zur individualisierten Diagnostik: Ärzte, Ingenieure und Informatiker nutzen die Robotik zur Entwicklung technischer Lösungen, die auf Präzision und Wiederholbarkeit abzielen und die Kluft zwischen Mensch und Maschine überbrücken. Dazu werden Roboter, die vormals in der Industrie eingesetzt wurden, angepasst und erweitert, um die schwierigeren Herausforderungen im Gesundheitswesen zu meistern. Computer Vision, maschinelles Lernen, Virtual Reality und Augmented Reality werden unter anderem die Telemedizin auf ein neues Niveau bringen. Einige Beispiele:

Die Leuchtturm-Initiative Geriatronik in Garmisch-Partenkirchen entwickelt adaptive, humanoide Serviceroboter zum Erhalt der Selbstbestimmung im Alter. Mit Hilfe von 3D-Navigation, Umgebungsüberwachung und Objektmanipulation entstehen zuverlässige Tools zur Patientenüberwachung, die alten Menschen mehr Sicherheit geben und das Pflegepersonal unterstützen. Ziele des Fachgebiets Geriatronik: der Erhalt von Mobilität und der zwischenmenschlichen Interaktion im Alter sowie längere Selbstständigkeit durch technische und intuitiv zu bedienende Assistenzsysteme.

Der Magic Mirror des Lehrstuhls für Informatikanwendungen in der Medizin & Augmented Reality (CAMPAR) der TUM setzt bildgebendes maschinelles Lernen, Computer Vision und Augmented Reality zur Entwicklung und Darstellung eines Human Digital Twins ein. Indem dieser die inneren anatomischen Strukturen des menschlichen Körpers ‚begreifbar‘ macht, erweitert er unser Verständnis der menschlichen Physiologie und hilft so, die Diagnostik entscheidend zu verbessern.

Für mehr Präzision im OP und eine ‚zitterfreie‘ Ausführung sorgt der neu entwickelte MR's Micron Präzisionsroboter für die Augenchirurgie, während CAMPAR’s Robot-Sonographer innerhalb und außerhalb von Kliniken für eine intelligente, präzise, wiederholbare und strahlungsfreie Diagnostik sorgt.

3. Mobilität

Mobilität bewegt uns alle – im wahrsten Sinne des Wortes -und damit auch die Robotik und AI.Society. Nachhaltige und flexibel nutzbare Mobilitätslösungen werden unsere Zukunft prägen. Autonom fahrende Fahrzeuge, vernetzte Mobilität, fliegende Roboter, Navigation Dynamikmodellierung und Kollisionserkennung sind wesentliche Bestandteile der mobilen Robotik. Darüber hinaus erleichtert uns KI den Zugang zu verschiedenen Formen der Mobilität..

Auf der AI.Society haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Aspekte der Mobilität zu erleben: von der teleoperativen Drohnensteuerung bis zu humanoiden Robotern. Berücksichtigt werden verschiedene Alltagssituationen wie die Analyse zwischenmenschlicher Interaktion und der Transfer dieser in die Interaktion robotischer Bewegungsabläufe, bei gleichzeitiger Anwendung intelligenter Sensorik zur Erkennung und Echtzeit-Standortbestimmung. Ziel: die Koexistenz und Kooperation von Menschen und autonomen Robotern bis hin zur Übertragung menschlicher Anthropometrie und Physiologie auf gehende humanoide Roboter

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