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Kein Trend, sondern Notwendigkeit: Nachhaltige Produktion.

Klimaneutralität ist ein Gewinn für alle – und eine große, aber lohnende Herausforderung für die Automation. Zum einen ist der Maschinen- und Anlagenbau in der Pflicht, den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Zum anderen sind neue Technologien und Methoden gefragt, um nachhaltig und wirtschaftlich zugleich produzieren zu können. Ob Automotive, Energiewirtschaft, Verpackungsindustrie oder Ökologische Landwirtschaft: Die Nachfrage nach klimaneutralen Lösungen ist branchenübergreifend – und immens.

Die angestrebten Klimaziele sind ohne Automation nicht erreichbar. Weil sie entscheidend dazu beiträgt, die Energieeffizienz der Produktion zu verbessern und durch die Reduktion von Ausschuss Ressourcen zu schonen. Darüber hinaus liefert sie neue Ansätze für Recycling und Kreislaufwirtschaft und hilft dabei, nachhaltige Produkte wirtschaftlicher herzustellen. Kurz: Sie optimiert sowohl auf Produktions- als auch auf Produktebene.

Deshalb erweisen sich Green-Technology-Strategien als wirtschaftlicher Treiber. Der gesellschaftliche Umbau in Richtung Nachhaltigkeitsdenken und Klimaneutralität sorgt für Neugeschäft, eben weil Robotik und Automation hierbei als Schlüsseltechnologien fungieren.

Wo sie ganz konkret zum Einsatz kommen? Zum Beispiel bei Low-Cost-Feldroboter in der Landwirtschaft. KI-Anwendungen helfen, Unkraut zu lokalisieren und gezielt mit Lasern zu verbrennen. Dadurch lassen sich Unkrautvernichtungskosten halbieren, und es kann auf chemische Wirkstoffe verzichtet werden.

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Automatisiert und ressourcenschonend.

Auch bei der kosten- und energiesparenden Produktion von Brennstoffzellen für den Wasserstoffantrieb wird auf Automatisierungstechnik gesetzt. Neuartige Robotergreifer nutzen bionische Hafteigenschaften und kommen so ohne externe Energie aus, was den Energiebedarf in der Produktion erheblich senkt.

Ob im Verkehrssektor, in der industriellen Produktion, in der stationären Speichertechnik oder bei der Stabilisierung von Stromnetzen: Leistungsfähige Batterien sind Kerntechnologie für die Dekarbonisierung. Durch intelligente Automation lassen sich CO2-Ausstoß und Produktionskosten reduzieren, was der Batterietechnik unter anderem in der E-Mobility zum Durchbruch verhilft.

Wie der Energiesektor von Robotik und Automation profitieren kann, zeigt sich beim Bau eines der größten Sonnenkraftwerke der Welt. Eine eigens dafür entstandene Industrie 4.0-Fabrik in Ankara produziert aktuell 3,5 Millionen Solarmodule – zur anschließenden Installation im 260 Kilometer entfernten Photovoltaik-Kraftwerk in Konya. Erklärtes Ziel: die Erzeugung von 1 GW Strom aus Sonnenenergie in der letzten Ausbauphase.

Nur einige Beispiele, die helfen, unsere ambitionierten Klimaziele umzusetzen. Was außerdem dazu beiträgt und wie man erneuerbare Energien und Umwelttechnologien mit Hilfe von Robotik und Automation in bisher ungekannten Dimensionen skaliert, erfahren Sie auf der automatica.

Unser Nachhaltigkeitsanspruch

Viele unserer Aussteller leisten bereits einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Produktion. Ein Engagement, das die automatica unterstützt – durch ein klares Bekenntnis zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit, das sowohl auf dem Messegelände als auch auf der Weltleitmesse selbst umgesetzt wird. Dazu gehören:

Klimaschonender Messestandbau

  • Verzicht auf Standteppiche
  • ressourcenschonende Materialien für alle Sonderflächen
  • CO₂-neutrale und/oder umweltfreundlichere Messestandangebote (ECO-Systemstände, WOODi-System)

Nachhaltige Werbematerialien

  • Weitgehender Verzicht auf Print-Produkte (u.a. keine gedruckten Kataloge)
  • kontinuierliche Optimierung der digitalen Werbemittel

Umweltfreundliche Infrastruktur

  • automatica Bahn-Special-Veranstaltungsticket für eine umweltfreundliche Reise
  • optimale ÖPNV-Anbindung
  • über 110 Ladestationen für Elektrofahrzeuge

Ökologisches Messegelände

  • 2.500 Bäume als Ausgleich für CO₂-Emissionen
  • 35.000 m² begrünte Hallendächer
  • eine der weltweit größten Photovoltaik-Aufdachanlagen
  • 220.000 m² Grünfläche
  • Wärmeversorgung über Geothermie
  • Energieversorgung mit 100% Ökostrom
  • Bespeisung des Messesees mit Regen- und Grundwasser

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